Filmklub 2.0

Pop-up Cinema

26. Oktober 2020

Der Auftakt zu unserem Pop-up Cinema ist gelungen! Trotz schönstem Wetter und steigenden Fallzahlen haben sich am Sonntag, 25. Oktober, gut 80 Filmliebhaber ins improvisierte Kino im Sternensaal Wohlen begeben und eine der drei kostenlosen Vorstellungen von The Bookshop genossen.

Bereits ist ein weiterer Film, diesmal im Kantiforum Wohlen, für den 24. November geplant - siehe Programm. 

Bekanntlich verfügen wir nach wie vor über kein Kino in Wohlen, und wann dessen Wiedereröffnung sein wird, ist zurzeit etwas ungewiss. Damit man in Wohlen trotzdem in den Genuss von ein paar guten Filmen und etwas Kinofeeling kommt, haben wir die Idee des Pop-up Cinema geboren. In Anlehnung an die Pop-up Stores, die irgendwo als Zwischennutzung entstehen und wieder verschwinden, werden wir versuchen, an verschiedenen Orten in Wohlen Gastrecht für einen Filmabend zu erhalten. Bis jetzt hat uns dieses der Sternensaal, die Kantonsschule Wohlen  bzw. das Kantiforum, das BBZ, das Junkholzschulhaus und der Circus Monti (Winterquartier) gewährt.  

Wir müssen allerdings flexibel bleiben, ein festes Programm gibt es nicht. Wir werden je nach Entwicklung der Pandemie und je nach Ressonanz unter den ehemaligen Mitgliedern und weiteren Kinoliebhabern jeweils kurzfristig den nächsten Film ankündigen. Dies tun wir hier, über Facebook und Instagram sowie über die Medien. Wenn Sie ganz sicher nichts verpassen wollen, dann registrieren Sie sich doch für unseren Newsletter. 

Hoffentlich bis demnächst im Pop-up Cinema!

Ihr Filmklub-Team

Filmklub 2.0 - Saison 2021/2022

Drei kleine Säle, was bedeutet das für den Filmklub?

Bisher hatten unsere Mitglieder an einem Abend, mit ganz wenigen Ausnahmen, problemlos Platz, weil wir den Film zweimal hintereinander vorführten und der Saal eine Kapazität von 290 Plätzen ausweist. Wie von Geisterhand gesteuert, haben sich die durchschnittlich 500 Besucher in etwa gleichmässig auf die zwei Vorstellung verteilt. Der grösste Saal wird neu aber nur eine Kapazität von 150 Plätzen haben. Alle drei Säle zu belegen kommt aus diversen Gründen nicht in Frage. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als den Film neu viermal zu zeigen. Das bedeutet für uns einen zusätzlichen Aufwand, in personeller wie auch in finanzieller Hinsicht, hat für unsere Mitglieder aber auch einen Vorteil: Neu hat man die Wahl, den Film entweder am Dienstag oder am Mittwoch zu sehen.

Flexibler, aber komplizierter?

Wir kommen nicht darum herum, neu mit einem Reservationssystem zu arbeiten. Filmklubmitglieder werden für sich einen Platz reservieren müssen – und das am liebsten online. Sascha Heubacher hat sich aber bereit erklärt, auch telefonische Reservierungen entgegenzunehmen. Das ist nicht unwesentlich, wenn man die Altersstruktur unserer Mitglieder bedenkt, die bestenfalls aus Digital Immigrants besteht. Wie das alles im Detail funktionieren soll, werden wir rechtzeitig kommunizieren. Bedingt durch das Reservationssystem, wird neu auch die Abendkasse vom Kinobesitzer betrieben. Man kann bei uns als Nicht-Mitglied ja auch Einzeleintritte lösen.

Bleibt es bei den tiefen Mitgliederbeiträgen?

Der Filmklub Wohlen hat in den letzten acht Jahren sechsmal ein Defizit verbuchen müssen. Wir kommen deshalb nicht darum herum, die entstehenden Mehrkosten, die primär aufgrund der höheren Saal- und Filmmiete resultieren, auf unsere Mitglieder zu überwälzen. An der letzten GV wurden daher die folgenden neuen Mitgliederbeiträge beschlossen: 60 Franken für alle 12 Filme, 40 Franken für 8 Filme (4 selbstgewählte im Abendprogramm, 3 Matineen, Filmklassiker) und 30 Franken für Lehrlinge und Studenten (alle 12 Filme). Prozentual gesehen, könnte man den notwendigen Aufschlag für die ersten beiden Kategorien als massiv bezeichnen. Mit 5 Franken pro Film ist unser Angebot aber nach wie vor sehr attraktiv. Noch attraktiver für Lehrlinge und Studenten, die nur die Hälfte, also 2.50 Franken, bezahlen.