Empfehlung von Michael Sennhauser. Mehr in seinem Filmblog.
Kommentare
Auch mir hat dieser Film gefallen mit historischem Hintergrund!
Die Regisseurin: Ginger Hobi-Ragaz wurde 1981 in Zürich geboren, machte 2009 den Master in Soziologie, Ethnologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, absolvierte einen Stage bei SRF, hat mehrjährige Erfahrung als Produktionsleiterin, ist heute tätig als Filmemacherin, Gründerin von Herstory Collectors, realisierte Filmprojekte unter anderem in Chicago, Kampala und Zürich.
Wenn der Film auch scheinbar einfach ist, so kommt diese Einfachheit von einer klugen und inspirierten Könnerin, was am Drehbuch respektive der Montage und dem Kameraeinsatz abzulesen ist. Dies alles macht «Frauen am Bauen» temporeich, taff, angenehm rhythmisiert und unterhaltsam zu einem konstruktiven und persönlichen Film.
Regie: Ginger Hobi-Ragaz, Produktion: 2026, Länge: 53 min, Verleih
Der obige Abschnitt gehört zum Film: „Frauen am Bauen“ sorry; ich konnte ihn nicht mehr löschen.
Ich habe den Film gestern im Filmpodium gesehen, er ist für den Schweizer Filmpreis nominiert: Bester Spielfilm | Bestes Drehbuch | Beste Nebendarstellung (Cyril Metzger) | Beste Filmmusik | Beste Kamera | Beste Montage | Bester Ton (Xavier Lavorel, Franco Piscopo, Henry Sims)
Grosses Kino mit einer interessanten Sicht auf die Geschichte der Schweiz, insbesondere auf die Rolle der Frauen während des zweiten Weltkrieges sowie unseren Umgang mit der Verfolgung der Juden. Während der Film auf mich oft beklemmend wirkte und ich teilweise nicht fassen konnte, wie viel Unrecht der Protagonistin widerfährt, so ging ich letztlich doch mit einem halbwegs guten Gefühl aus dem Kino, weil sie konsequent ihren Weg gegangen ist und zum Schluss glücklich schien.