Laundry (Uhlanjululo)

Schweiz / Südafrika 2025, R: Zahme Mkhwanazi, 106 Min.
Südafrika, 1968. Der junge Khuthala Sithole (Ntobeko Sishi) träumt von einer Jazz-Karriere in den USA, während sein Vater Enoch (Siyabonga Shibe ) zusammen mit seiner Frau versucht, den Familienbetrieb, eine grosse innerstädtische Wäscherei in einer «weissen Zone», vor den Enteignungsversuchen des zunehmend korrupten und gewalttätigen Apartheidsregimes zu schützen.

Zamo Mkhwanazi erzählt gezielt nicht vom heroischen Kampf gegen die Apartheid, sondern vom alltäglichen Druck und den unmenschlichen Verrenkungen, welche ein unmenschliches System den Menschen abverlangt.

L:aundry ist eine Apartheids-Geschichte, welche viel mehr vermittelt als historische Eindrücke und Zusammenhänge. Zamo Mkhwanazi nutzt vertraute Erzählkonventionen und die Möglichkeiten des Kinos als ausstatterisch betörende Zeitmaschine, um die südafrikanischen Umstände von 1968 wirksam in unsere Gegenwart zu versetzen.

Aus: sennhauserfilmblog, 8. 8. 2026

PS: Der Film wurde von der Genfer Akka Films produziert und an den Solothurner Filmtagen 2026 gezeigt.
Vorgeschlagen von:
Dieter Kuhn

Neuen Kommentar hinzufügen

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.